
Kronen Zeitung
DEUTSCHE BUNDESLIGA
Borussia Dortmund gewinnt spät gegen Wolfsburg
Borussia Dortmund hat den Druck auf Tabellenführer Bayern München am Samstag in der deutschen Bundesliga aufrechterhalten. Die Dortmunder setzten sich beim VfL Wolfsburg dank eines späten Tores von Serhou Guirassy (87.) mit 2:1 durch und liegen vorerst nur drei Punkte hinter dem Spitzenreiter.
Die Bayern empfangen am Sonntag den Dritten Hoffenheim. Werder Bremen rutschte mit einem 0:1 in Freiburg im Kampf um den Klassenerhalt auf den Relegationsplatz ab.
ÖFB-Teamspieler Patrick Wimmer fehlte Wolfsburg wegen muskulärer Probleme. Laut Trainer Daniel Bauer handle es sich aber „definitiv um keine schlimme Verletzung“. Für Dortmund-Legionär Marcel Sabitzer kam die Partie nach seiner Wadenblessur noch zu früh, seine Kollegen gingen aber durch einen Kopfball von Julian Brandt nach einem Corner in Führung (39.).
Konstantinos Koulierakis schlug ebenfalls per Kopf nach einer Freistoßflanke zurück (52.). Im Finish landete der Ball etwas ungewollt vor den Beinen von Guirassy. Der bis dahin fast unsichtbare Mittelstürmer bescherte dem BVB den fünften Ligasieg in Serie.
Bremen-Niederlage beim Trainerdebüt
Bremen dagegen ist elf Ligapartien sieglos. Auch bei der Premiere von Neo-Trainer Daniel Thioune, der diese Woche auf Horst Steffen gefolgt ist, gelang es nicht, den Bann zu brechen. Das Goldtor für Freiburg gelang Niklas Beste (13.). Die Breisgauer retteten den Heimsieg trotz Rot gegen Johan Manzambi (53.) über die Zeit. Bremen mit Kapitän Marco Friedl, Romano Schmid (bis 84.) und dem eingewechselten Marco Grüll (ab 84.) hatte mehr als zwei Drittel Ballbesitz, aber zu wenig Durchschlagskraft.
Dem FSV Mainz gelang mit einem 2:0 gegen Augsburg ein weiterer Befreiungsschlag. Beide Tore besorgte Nadiem Amiri per Elfmeter (8., 80.). Zugang Stefan Posch spielte in der Dreierabwehr durch, sein ÖFB-Teamkollege Phillipp Mwene wurde eingewechselt. Nikolas Veratschnig saß erstmals nach seinen jüngsten Oberschenkelproblemen auf der Ersatzbank. Auf der Gegenseite blieb Michael Gregoritsch im Sturmzentrum bis zu seiner Auswechslung in Minute 57 wirkungslos. In der Vorwoche hatte Österreichs WM-Quali-Held die Augsburger mit einem Doppelpack noch zu einem 2:1-Sieg gegen St. Pauli geschossen.
St. Pauli rehabilitierte sich mit einem im Abstiegskampf wichtigen 2:1 gegen den VfB Stuttgart. Zusehends düster sieht es für den FC Heidenheim aus. Das Schlusslicht kassierte mit einem 0:2 gegen den HSV die dritte Niederlage in Folge, Mathias Honsak wurde eingewechselt (63.). Auf Bremen und den Relegationsplatz fehlen Heidenheim sechs Punkte. Die Hamburger schoben sich mit ihrem ersten Auswärtssieg seit der Rückkehr in die Bundesliga vorübergehend auf Rang elf.
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